Erhalten

Wie können wir die Welt so erhalten, dass sie für uns Menschen einen lebenswerten Lebensraum bietet?

Elektronikmüll vermeiden

Die beste Methode die Umwelt zu schützen ist, wenn keine neue Produkte produziert werden müssen. So läuft ein 10 Jahre alter Laptop ohne weiteres für Büro- und Internetanwendungen ohne Abstriche mit Linux.

Einen neue Weg geht die in den Niederlanden ansässige Firma Fairphone B.V.. Sie entwickelt Smartphones die für lange Haltbarkeit robust sind, fair gehandelte Materialien verwenden, setzt sich für faire Arbeitsbedingungen in der Fertigung ein und zielt ab auf Wiederverwertbarkeit und Recycling. Meine Erfahrung mit dem Fairphone habe ich hier notiert.

Briefgeheimnis

Die freiheitlichen Grundrechte zu erhalten ist ein ständiger Prozess. Die Technik entwickelt sich weiter und wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt auf unser Grundrecht des Briefgeheimnisses (Artikel 10 des Grundgesetzes: Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich) zu verzichten, in dem wir öffentlich lesbare elektronische Briefe (E-Mails) mit privatem und zum Teil vertraulichem Inhalt unverschlüsselt versenden und unsere privaten Daten bei Cloud-Diensten ablegen, die damit gutes Geld verdienen.

Internet zu Hause Eine Alternative dazu bietet die FreedomBox. Es handelt sich dabei um einen Einplatinen-Computer der leicht zu Hause an den Internet-Router angeschlossen wird und private Daten speichert und sie über eine verschlüsselte Verbindung Freunden zugänglich macht. Eine gute Erläuterung zum Hintergrund des Projekts, das auf dem Debian-Betriebssystem basiert, wird vom Initiator Eben Moglan auf einem Vortrag bei der Columbia Law School gegeben (Video auf Englisch). Eine Kurzfassung zeigte CBS im Jahr 2011 (Video auf Englisch).
Das Projekt befindet sich noch in der Entwicklung; weitere Details findet man bei FreedomBox.org und wie es mir ermöglicht diese Homepage hier für Sie zur Verfügung zu stellen habe ich auf einer eigenen Seite zusammgestellt.

Pressefreiheit

Art. 5 Grundgesetz: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."
taz Damit wir die Möglichkeit haben uns unsere eigene Meinung zu bilden, braucht es eine freie und unabhängige Presse. Zum Beispiel die taz. Es gibt einen neuen Kinospot für die taz. Aber auch der alte Kalle, gib mal Zeitung war nicht nur ein wahnsinnig witziger und treffender Kurzfilm über die taz und ihre Kundschaft sondern einfach einer der besten Spots der letzten Jahre.

Ernährung

Leitungswasser statt Mineralwasser

Auszugsweise aus einem Artikel der TAZ, die wiederum das Augustheft 2016 der Stiftung Warentest zitiert: "Leitungswasser aus 28 Städten in ganz Deutschland sowie 30 verschiedene Mineralwassermarken ... ist okay und lässt sich bedenkenlos trinken.. Es gibt aber eigentlich keinen Grund Mineralwasser zu kaufen. Und mit dem Konsum von Leitungswasser schont man nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt, da keine Plastik- oder Glasflaschen hergestellt oder recycelt werden müssen, auch die Chemikalien zur Reinigung entfallen.

Vegetarische Ernährung

Die aktuelle Bevölkerungsdichte erlaubt es kaum noch, dass tierische Lebensmittel gesund zur Verfügung gestellt werden. Unser Konsum an Fleisch hat dagegen drastisch zugenommen, so dass die Lebensmittelskandale nur eine logische Konsequenz sind. Die Umstellung auf biologisch erzeugte Lebensmittel ist ein Schritt, die Reduktion des Fleischkonsums bis hin zur Umstellung auf vegetarische(re) Ernährung ein weiterer, damit tierische Lebensmittel letztendlich wieder in gesunder Weise bereit stehen und der Verbrauch an Futtermitteln für diese Tiere nicht unseren Lebensraum nachhaltig stört.

Stadtplanung

Radfahren Unsere Städte sind größtenteils noch immer für den PKW-Verkehr geplant. Für Kurzstrecken ist jedoch das Rad mittlerweile die richtige Wahl: es ist schneller, man spart die Parkplatzsuche und hält die Luft sauber. Um zu zeigen, dass Stadtplaner den Radverkehr vermehrt in Betracht ziehen müssen, sind Aktionen wie Mit dem Rad zur Arbeit und Stadtradeln ideal. Hier wird der Radverkehr mit Zahlen hinterlegt, km, Anzahl Radler, Kubikmeter gesparter CO2-Emission. Eine Verbesserung der Radwege kommt auch den Autofahrern zu gute. Je mehr auf das Rad umsteigen, um so entspannter wird auch der PKW-Verkehr. Umgekehrt mag man sich vorstellen, wie es zuginge, wenn alle Radfahrer mit dem Auto fahren würde.